Au-pair, Work and Travel oder Jobben im Ausland?
Au-pair, Work and Travel oder Jobben im Ausland? – Auslandsjahr mal Anders bei A comme Anders
Du hast den Schulstress gerade hinter Dich gebracht und möchtest nicht direkt ins Studium oder die Ausbildung starten, sondern erstmal ein bisschen rauskommen, die Welt entdecken und etwas anderes machen als stundenlang hinter dem Schreibtisch zu sitzen?
Viele Schüler*innen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz entscheiden sich, die gewohnte Umgebung gegen ein neues Land zu tauschen, sich in ein Abenteuer zu stürzen und neue Erfahrungen zu sammeln, bevor sie ihr Studium oder ihre Ausbildung beginnen. Die meisten verbinden das so genannte Gap Year mit einem längeren Auslandsaufenthalt.
Gap Year! Nur wie?
Die Möglichkeiten für einen längeren Auslandsaufenthalt nach dem abgeschlossenen Schulabschluss sind vielfältig! Ein Jahr Freiwilligendienst, Au-Pair oder Work and Travel kommt vielen dabei in den Sinn. Doch das Spektrum an Möglichkeiten ist noch sehr viel größer. Neben Praktika oder Ferienjobs kannst Du auch für eine längere Zeit im Ausland jobben, z.B. mit dem Programm „Auslandsjahr mal Anders“ bei A comme Anders. Wir stellen für Dich hier die bekanntesten Formen des Gap Years und unser Programm „Auslandsjahr mal Anders“ gegenüber.
Ins Ausland als Au-Pair
Als Au-Pair-Mädchen oder Au-Pair-Junge lebst Du bei Deiner Gastfamilie, deren Kinder Du betreust. Die Familie wird Dir entweder von Deiner betreuenden Vermittlungsstelle bzw. Au-Pair-Agentur vorgeschlagen oder Du suchst sie Dir selbst über eine der zahlreichen Au-Pair-Internetseiten. Dabei entstehen in der Regel Kosten für die Vermittlung.
Deine Arbeitszeiten können sehr unterschiedlich sein und je nach Bedarf der Familie variieren. Eine Höchstarbeitszeit sollte dabei unbedingt im Vertrag festgehalten werden. Je nach Familie und Alter der Kinder können Deine Aufgaben z.B. das Wecken und Vorbereiten der Kinder auf die Schule/den Kindergarten, das Zubereiten des Frühstücks und Pausenbrots oder das Wickeln und Anziehen von kleinen Kindern umfassen. Es kann sein, dass du das Mittag- und/oder Abendessen für die Familie kochst. Nachmittags bringst Du die Kinder oft zu ihren außerschulischen Aktivitäten, zum Sport oder Musikunterrichts oder spielst mit ihnen. Auch Hausaufgabenbetreuung und das Zubettbringen können Teil Deiner täglichen Aufgaben sein. In der Regel werden pro Woche auch ein oder mehrere Abende Babysitting vereinbart.
Beim Au-Pair-Programm geht es vor allem um die Betreuung der Kinder und darum, die Familien in täglichen Aufgaben zu unterstützen und mit den Kindern als eine Art großes Geschwisterkind Spaß zu haben.
Als Au-Pair erhältst Du normalerweise keine Bezahlung, jedoch ein kleines Taschengeld und freie Kost und Logis in Deiner Gastfamilie, d.h. Du wohnst und isst kostenlos bei ihr, brauchst also eigentlich nur noch Geld für Ausflüge und Freizeitaktivitäten.
Au-Pair kannst Du fast überall auf der Welt werden. Je nach Land ist der Besuch eines Sprachkurses Pflicht.
FAZIT: Als Au Pair lebst Du in einer Gastfamilie und hast dadurch uneingeschränkten Zugang zur Kultur und Sprache Deines Gastlands, musst Dich aber natürlich auch den Gepflogenheiten und Abläufen in der Familie anpassen.
Jobben im Ausland mit dem Programm „Auslandsjahr mal Anders“ bei A comme Anders
Jobben im Ausland bietet Dir eine gewisse Unabhängigkeit mit sicherem Einkommen und die Möglichkeit, authentisch das Leben im Gastland auszuprobieren, um eventuell länger zu bleiben. Wir bieten ein Auslandsjahrprogramm in Paris an.
Anders als beim Au-Pair-Jahr, Work and Travel oder bei einem Freiwilligendienst wirst Du für Dein Auslandsjahr bei A comme Anders in Paris fest eingestellt, erhältst ein regelmäßiges Gehalt und bekommst ein Zimmer vermittelt – unabhängig von der Familie, deren Kinder Du betreust.
A comme Anders ist die erste Anlaufstelle für Eltern im Großraum Paris, die sich für ihre Kinder eine deutschsprachige Kinderbetreuung und Sprachanimation wünschen.
Während Deines „Auslandsjahr mal Anders“ wirst Du Dich als Sprach- und Kulturvermittler*in um die Kinder einer oder mehrerer Familien kümmern. Die Kinder sind in der Regel zwischen 3 und 14 Jahren alt. Als Sprach- und Kulturvermittler*in bringst Du den Kindern auf spielerische Weise, ganz nebenbei die deutsche Sprache und deutschsprachige (je nach Deinem Herkunftsland die deutsche, österreichische oder schweizerische) Kultur näher.
Du bist nicht unbedingt an eine Familie gebunden, sondern hast die Möglichkeit, in mehreren Familien mit Kindern unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlichen Sprachniveaus zu arbeiten.
Jüngere Kinder holst Du von der Schule ab, gehst mit ihnen in den Park, spielst Spiele, machst Sport/Musik, liest oder bastelst mit ihnen, je nachdem, worauf sie gerade Lust haben. Auch Hausaufgabenbetreuung und das Zubereiten eines kleinen Abendessens können Teil Deiner Aufgaben sein. Die Kinder lernen Deutsch also ganz beiläufig.
Für ältere Kinder bieten wir auch gezielte Sprachanimation an. Hier stehen Sprachspiele oder auch einmal das Schreiben kleinerer Texte oder die Unterstützung bei den Deutschhausaufgaben stärker im Vordergrund. Trotzdem legen wir auch hier Wert darauf, die Sprache mit viel Spaß zu vermitteln.
Da die Kinder in den Kindergarten, die Grundschule oder die weiterführende Schule gehen, musst Du erst nachmittags und in der Regel nicht länger als 19 Uhr arbeiten. Beste Voraussetzungen, um vormittags einen Sprachkurs zu besuchen oder mit Freunden die schönste Stadt der Welt zu erkunden. Lediglich mittwochs wirst Du oft den ganzen Tag gebraucht und kannst ausgiebig Zeit mit den Kindern verbringen, da mittwochs in Frankreich meist keine Schule ist.
Während Deines Auslandsjahrs wohnst Du in einem WG-Zimmer oder einem Wohnheimzimmer, das wir Dir bei Bedarf vermitteln. Du lebst also eigenständig und nicht in den Familien und kannst so jederzeit tun und lassen, was Du möchtest, und nach Hause kommen, wann Du möchtest.
Anders als beim Au Pair-Programm bist Du bei A comme Anders festangestellt. Das bedeutet, du hast ein regelmäßiges Einkommen, bist krankenversichert und zahlst in die französische Arbeitslosenversicherung ein (für den Fall, dass auch Du Dich in die Stadt verliebst und bleibst, eine gute Grundlage) und das Beste: Du hast 6 Wochen Urlaub im Jahr und meist in den Schulferien frei. Zeit zum Reisen bleibt also auch.
„In einer Großstadt wie Paris ist man schnell einsam“, denkst Du? Anschluss findest Du schnell bei einem unserer Teamevents, den zahlreichen Events in der Stadt oder in Deiner WG. Auch unterstützen wir Dich bei allen administrativen Hürden, Fragen und Herausforderungen.
FAZIT: Während eines „Auslandsjahrs mal Anders“ sammelst Du erste Berufserfahrung im Ausland, was bei zukünftigen Arbeitgebern gern gesehen ist, vor allem wenn Du einen Job im Bereich Sprache, Kultur oder Bildung anstrebst. Anders als bei einem Jahr als Au Pair kannst Du Dein Leben selbst strukturieren und unabhängig von einer Familie erste Erfahrung im Alleine-Wohnen sammeln.
Du möchtest mehr über das „Auslandsjahr mal Anders“ erfahren? Klick.
Oder bewirb Dich direkt für das kommende Auslandsjahr unter: https://jobs.a-comme-anders.com/bewerbung
Freiwilligendienst im Ausland
Schildkrötenbabys in die Freiheit entlassen, Kinder in Nepal unterrichten oder in einer Behinderteneinrichtung in Belgien arbeiten - beim klassischen Freiwilligendienst im Ausland unterstützt Du eine karitative Organisation oder einen allgemeinnützigen Verein im Ausland, z.B. das Rote Kreuz oder die Caritas. Mittlerweile ist daraus ein regelrechter Markt geworden und Du kannst ohne Auswahlverfahren auch über private Anbieter Dein Rundum-Sorglos-Volunteer-Paket buchen.
Freiwilligenarbeit bietet ganz verschiedene Aufgabenfelder: Das reicht vom Unterrichten über das Arbeiten in Tierauffangstationen oder Naturschutzprojekten bis hin zu Gesundheits- und Altenpflege. Als Freiwillige*r arbeitest Du ehrenamtlich und wirst in der Regel nicht entlohnt, Dir werden aber Kost und Logis gestellt und manchmal bekommst Du ein kleines Taschengeld.
Beim klassischen Freiwilligendienst im Ausland bewirbst Du Dich ein Jahr bis eineinhalb Jahre vor Beginn und nimmst an einem Auswahlverfahren teil. Hast Du einen Platz in einem Freiwilligen-Programm ergattert, schließen sich noch im Entsendeland einige Vorbereitungsveranstaltungen und Kurse an, die meist an den Wochenenden stattfinden.
Bei privaten Freiwilligendienst-Organisationen musst du idR. den ganzen Aufenthalt finanzieren. Je nach Dauer können die Kosten schnell in den Bereich von mehreren Tausend Euros schießen. Hier ist es allerdings auch möglich einen Aufenthalt kürzer als ein Jahr zu absolvieren. Freiwilligendienste in karitativen Einrichtungen oder NGOs erstrecken sich meist über ein Jahr.
Zudem bieten das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend oder die Europäische Union, mit dem sogenannten Europäischen Solidaritätskorps, Freiwilligenprojekte im (EU-)Ausland an. Dabei sind, wie oben beschrieben, längere Bewerbungsfristen einzuhalten. Je nach Programm und Projekt bekommst du Geld für eine Unterkunft und Essen, sowie ein kleines Taschengeld. Die Organisation und Rahmenbedingungen können hier aber stark variieren.
Je nach Aufgabenfeld lebst Du in der Einrichtung, in der Du arbeitest oder bekommst ein Zimmer in einem Wohnheim oder einer Gastfamilie gestellt.
Deine Organisation unterstützt Dich bei administrativen Schritten und steht Dir auch vor Ort unterstützend zur Seite.
Work and Travel
Im Gegensatz zu den bereits vorgestellten Möglichkeiten, Dein Gap Year zu verbringen, reist Du beim Work and Travel einen Monat bis ein Jahr durch ein oder mehrere Länder und finanzierst Dir die Reise durch Gelegenheitsjobs an dem Ort, an dem Du Dich gerade befindest. Das kann z.B. als Aushilfe in einem Café oder als Erntehelfer in einem landwirtschaftlichen Betrieb sein.
Work and Travel ist die klassische Art, um sich als Backpacker das Reisen zu finanzieren. Es kann spannend, aber auch zermürbend sein, nicht zu wissen, wo man als nächstes arbeitet, ob es Spaß macht und die Aufgaben spannend oder eher monoton und kräftezehrend sind. Je nach Saison stehst Du natürlich auch mit sehr vielen anderen Backpackern in Konkurrenz um einen Job und es kann sein, dass Du am gewünschten Ort keinen bekommst und weiterreisen musst, um Geld zu verdienen. Gleichzeitig bist Du aber auch sehr ungebunden und kannst jederzeit Job und Ort wechseln. Dabei wohnst Du auch in unterschiedlichen Unterkünften, mal beim Bauern, auf dessen Feld Du arbeitest, mal im Hostel, mal im Camper und lebst aus Deinem Rucksack (oder Koffer). Wie stark Du mit Land und Leuten und der Kultur in Kontakt kommst, hängt zum einen sehr stark von Dir und Deinem Engagement und auch ein bisschen von den Jobs ab, die Du bekommst.
Dein Work and Travel-Programm kannst Du entweder komplett selbst organisieren und mehr oder weniger kurzfristig planen oder auch von einer Agentur planen und vorbuchen lassen. Dann ist das ganze zwar nicht mehr ganz so frei und spontan, Du hast aber mehr Sicherheit, auch Jobs an den Orten zu bekommen, an denen Du gerne auf Zeit leben möchtest. Für ein Work and Travel-Programm von einer Agentur entstehen natürlich Kosten, die Du beim Selbstplanen nicht hast.
FAZIT: Mit Work and Travel kannst Du Deine Reise ohne Erspartes finanzieren. Es ermöglicht Dir viel Abwechslung und gibt Dir Einblicke in ganz unterschiedliche Jobs und Wirtschaftszweige eines Landes.
Du siehst, die Möglichkeiten, Dein Gap Year zu verbringen, sind vielfältig. Für welche Variante Du Dich letztlich entscheidest, solltest Du ein bisschen von Deinem Bauchgefühl und Deinen Interessen abhängig machen. Nutze das Jahr, um die Welt auf Deine Weise zu entdecken. Jede Variante hat ihren Charme und bietet großartige und einzigartige Erfahrungen. Wir wünschen Dir unglaublich viel Spaß bei Deinem Auslandsjahr!
Und wenn es das „Auslandsjahr mal Anders“ werden soll, dann bewirb Dich gerne bei uns!