Erfahrungsberichte

Angy
Auslandsjahr 2024-2025

Zu Beginn war alles neu und ungewohnt: eine fremde Stadt, eine neue Familie und ein völlig anderer Alltag. Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten habe ich mich schnell eingelebt und meine Entscheidung, bei A comme Anders anzufangen, bereue ich absolut nicht.
Die Arbeit mit Kindern ist unglaublich vielfältig – ich habe viel über ihre Entwicklung gelernt und darüber, wie einzigartig jedes Kind ist. Natürlich gibt es anstrengende Tage, und manchmal können Kinder auch gemein sein, aber das sollte man nicht persönlich nehmen. Viel wichtiger sind die schönen Momente, die enge Bindung, die man aufbaut, und das Gefühl, eine bedeutende Rolle im Leben eines Kindes zu spielen. Gleichzeitig wächst man selbst an der Erfahrung, wird selbstständiger und lernt, Herausforderungen zu meistern.

Die Sorge, keine Kontakte in Paris zu knüpfen, verflog schnell dank der gemeinsamen Unternehmungen im Team, bei Au-pair-Treffen, Erasmus-Events oder beim Sport. Auch Paris macht das Jahr zu etwas Besonderem, denn die Stadt hat unfassbar viel zu bieten.

Ich kann nur hinzufügen: Habt den Mut, ein Auslandsjahr zu beginnen – ihr habt nichts zu verlieren, aber unglaublich viel zu gewinnen! Die anfängliche Unsicherheit vergeht schnell, und am Ende wächst man über sich hinaus.

Charlotte
Auslandsjahr
2024-2025

“In meiner bisherigen Zeit in Paris habe ich viele wertvolle Erfahrungen gesammelt und Neues dazugelernt. Das erste Mal alleine ohne meine Familie zu leben war vor allem anfangs eine Herausforderung, aber mit der Zeit habe ich auch die positiven Aspekte schätzen gelernt. In einem Foyer zu leben ist wirklich eine schöne Erfahrung, vor allem weil ich einige tolle Mitbewohner kennengelernt habe und mich nie einsam fühle. Ich kann allen nur empfehlen, bei verschiedenen Aktivitäten teilzunehmen und sich zum Beispiel bei Vereinen anzumelden, weil man auf diesem Wege viele tolle neue Menschen kennenlernen kann sowie die französische Kultur aus einer anderen Perspektive entdeckt.

Was die Arbeit mit Kindern angeht, würde ich zum einen den Ratschlag geben, den Kindern Zeit zu lassen um sich an einen zu gewöhnen. Vor allem die ersten zwei Monate können eine Herausforderung sein und es ist normal, dass die Kinder Grenzen austesten; verständlicherweise kann es für die Kinder bizarr sein, plötzlich jeden Tag eine "fremde Person im Haus zu haben. Aber mit Kindern zu arbeiten bringt auch viel Freude und eine neue Perspektive auf den Alltag, und es ist toll zu sehen wie sich die Kinder weiterentwickeln und Neues lernen.

Außerdem kann ich nur empfehlen, das Verhalten der Kinder nicht zu persönlich zu nehmen, da Kinder oft noch lernen müssen ihre Emotionen zu kontrollieren. Stattdessen ist es wichtig, mit den Kindern gut zu kommunizieren und bei Bedarf gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden. Gleichzeitig haben Kinder auch eine Begeisterungsfähigkeit, von der man sich gerne anstecken lassen kann und die man sich beim Lernen der deutschen Sprache zu Nutze machen kann.”

Mir hat das Auslandsjahr bei „A comme Anders" viel gegeben, weil ich immer unabhängig agieren konnte. Sowohl bei meiner Arbeit, wenn ich neue Spiel- und Bastelideen mit den Kindern ausprobiert habe, als auch in meinem Alltag, wenn ich Paris auf eigene Faust entdeckt und erkundet habe.

Ich hatte trotzdem nie das Gefühl alleine zu sein, weil ich in meinem Wohnheim, bei Treffen mit anderen Deutschen und auch in dem Team von „A comme Anders" schnell Anschluss gefunden habe. Das hat mein Auslandsjahr zu etwas ganz Besonderem gemacht. Also wenn ihr auch ein Jahr in Paris leben wollt: Los geht's und seid immer offen für alle neuen Erfahrungen und Menschen, die euch begegnen!

Emma, 19 Jahre
Auslandsjahr
2023-2024

Das Jahr bei A comme anders als Kultur- und Sprachvermittlerin war eine wertvolle und unvergessliche Erfahrung. Der Job hat mir ermöglicht, aus Deutschland kommend, in Paris, meiner Traumstadt, Fuß zu fassen. Für mich persönlich kann ich sagen, dass ich durch diese Arbeit viel über Verantwortung, Kinder(-erziehung) sowie meine Grenzen gelernt habe.

Am meisten an dem Job hat mir das spielerische Lernen mit den Kindern gefallen und dass ich mit ihnen meine Kreativität beim Singen, Tanzen, Basteln, Malen usw. ausleben konnte. Besonders stolz war ich auf mich und die Kinder, wenn sie plötzlich von allein etwas auf Deutsch gesagt haben, wenn sie davor wenig oder gar kein Deutsch gesprochen haben.

Das Tollste ist aber sicherlich, dass man neben dem Job genug Zeit hat Paris zu entdecken, sein Französisch auf die Probe zu stellen und zu verbessern! Für ein unvergessliches Auslandsjahr in Paris kann ich euch den Tipp geben, euch mit den anderen KollegInnen zu vernetzen sowie Leute in Sportvereinen, Meet-Ups, Erasmusevents, im Wohnheim, etc. kennenzulernen. Dadurch entstehen nämlich die schönsten Momente und Erinnerungen!

Melanie, 31 Jahre
Auslandsjahr
2023-2024

In meinem Auslandsjahr als Sprach- und Kulturvermittlerin bin ich an mir gewachsen. Ich habe gelernt, wie sich Kinder zwischen drei und sechs Jahren verhalten und dass es manchmal gar nicht so anders ist, wie mit Erwachsenen. Meine Arbeitstage waren teils wunderschön und entspannt, und teils stressig. Aber es sind die stressigen Momente, an denen ich gewachsen bin. Ich habe gelernt, dass mit Spielen und Ablenkung manches einfacher wird und manchmal muss man einfach durch. Dafür habe ich die Augenblicke genossen, wenn man auf dem Spielplatz die Kinder beobachtet oder einem stolz die Zahlen vorgetragen werden. Und im Gegenzug habe ich gelernt, wie man Igel, Rasenmäher und Umarmung auf französisch sagt. Ich werde dieses Jahr immer in Erinnerung behalten und komme hoffentlich bald wieder zurück!

Mila, 19 Jahre
Auslandsjahr
2023-2024